01738 Pretzschendorf

Die Gemeinde Pretzschendorf liegt etwa 25 km südwestlich von Dresden, 14 km südöstlich von Freiberg, 10 km westlich der Stadt Dippoldiswalde und 18 km nördlich der Grenze zur Tschechischen Republik. Landschaftlich befindet sich die Gemeinde am Fuße des Osterzgebirges und grenzt im Norden an den Tharandter Wald, wo am Colmnitzbach, im Tännichtgrund der geografische Mittelpunkt von Sachsen zu finden ist. Der Ortsteil Klingenberg liegt an der Talsperre Klingenberg, deren Zufluss, die Wilde Weißeritz, an der Grenze des Gemeindegebietes verläuft.

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01738 Friedersdorf

Friedersdorf ist als Waldhufendorf angelegt und wurde 1360 als Friderichsdorf erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort war 1764 zum Amt Frauenstein gehörig. Bereits 1445 lag die Verwaltung bei der Pflege Frauenstein. 1551 übte das Rittergut Frauenstein die Grundherrschaft aus, seit 1764 ist Friedersdorf ein Amtsdorf. 1856 war Friedersdorf zum Gerichtsamt Frauenstein gehörig, 1875 zur Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde. 1952 wurde Friedersdorf als eigenständige Gemeinde Teil des Kreises Dippoldiswalde. 1973 fand die Eingemeindung nach Pretzschendorf statt. Ab 1994 war der Ort Teil des aus Kreis Dippoldiswalde und Kreis Freital gebildeten Weißeritzkreises.[2] Im August 2008 wurde dieser dann mit dem Landkreis Sächsische Schweiz zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zusammengelegt.

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01738 Colmnitz

Der Ort wurde in den Jahren 1348/49 in den Lehnsbüchern des Meißner Markgrafen, Friedrich III., unter dem Namen Colbenitz zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten erschien der Ortsname in unterschiedlicher Form (1483: Colmenicz). 1551 zählt Colmnitz 70 besessene Mann, 52 Gärtner und 50 Inwohner. 1552 gehört der Grundbesitz in Colmnitz zum Rittergut Dippoldiswalde. Um 1606 werden je ein Rittergut in Niedercolmnitz und Obercolmnitz erwähnt. Um 1630, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Colmnitz durch die Pest mehr als die Hälfte seiner Einwohner. 1764 wird ein Rittergut Colmnitz erwähnt.

Im 18. Jahrhundert war das Dorf in die selbständigen Landgemeinden Niedercolmnitz und Obercolmnitz geteilt, jedoch vor 1900 zur Landgemeinde Colmnitz wieder vereinigt. Die vereinigte Gemeinde Colmnitz besaß einen Ortsteil namens Folge. Ab 1590 gehört Colmnitz zum Amt Freiberg, von 1875–1952 zur Amtshauptmannschaft Freiberg.

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gab es auch in Colmnitz einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, da nun der Anschluss an die Bahnstrecke von Dresden nach Chemnitz mit dem Bau des Bahnhofes vollzogen worden war. Es begann die Geschichte des Stuhlbaus in Colmnitz, der erst zur Wende 1989/90 eingestellt wurde. Zwischen 1921 und 1971 führte durch Colmnitz die Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf.

1952 kam die Gemeinde Colmnitz zum Landkreis Freital, 1994 bildet der Ort im neuen Weißeritzkreis eine Verwaltungsgemeinschaft “An der Talsperre Klingenberg” mit den Nachbargemeinden Klingenberg (Sachsen) und Dorfhain, die bis Ende 1998 bestand. 1999 kommt es gemeinsam mit Klingenberg zur Eingemeindung in die Gemeinde Pretzschendorf. Gegenwärtig sind in Colmnitz kleinere und mittlere Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen sowie landwirtschaftliche Betriebe ansässig.

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01738 Röthenbach

Die Ersterwähnung des Ortes stammt von 1336. Röthenbach ist als Waldhufendorf angelegt und war 1764 zum Amt Dippoldiswalde gehörig.
Bereits 1445 lag die Verwaltung bei der Pflege Freiberg. 1555 übte das Rittergut Pretzschendorf die Grundherrschaft aus, seit 1764 ist Röthenbach ein Amtsdorf. 1856 war Röthenbach zum Gerichtsamt Frauenstein gehörig, 1875 zur Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde.
1952 wurde Röthenbach als eigenständige Gemeinde Teil des Kreises Dippoldiswalde. 1973 fand die Eingemeindung nach Pretzschendorf statt.
Ab 1994 war der Ort Teil des aus Kreis Dippoldiswalde und Kreis Freital gebildeten Weißeritzkreises. Im August 2008 wurde dieser dann mit dem Landkreis Sächsische Schweiz zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zusammengelegt.

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01738 Klingenberg

Eine Gegend voller landschaftlicher Schönheiten. Ein Kleinod des Osterzgebirges und doch so nah dem Tourismusmagnet Dresden. Für den sanften Tourismus ist Klingenberg das ideale Ferienziel im Sommer, wie im Winter (500 m ü. d. M.). Vom 1998 völlig rekonstruierten Dreiseitenhof hat man nicht nur einen herrlichen Panoramablick über das Elbland bis hin zum Erzgebirgskamm, sondern findet in den liebevoll gestalteten Räumen und Außenanlagen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen vor.

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01738 Dorfhain

Dorfhain liegt in ausserordentlich ruhiger und landschaftlich angenehmer Lage zwischen dem Landschaftsschutzgebiet „Tharandter Wald“ und dem Naturschutzgebiet der „Wilden Weißeritz“ am Fuße des Osterzgebirges.
Dennoch liegt Dorfhain nur 30 Autominuten von Dresden und von der Autobahnabfahrt Wilsdruff entfernt.
Das erste Mal wurde Dorfhain 1351 urkundlich erwähnt. Damals galt es für die Bewohner, in ihrer jahrhundertealten Geschichte manch Höhen und Tiefen zu bewältigen. Dabei verzeichnet die Dorfgeschichte interessante historische Eigenwilligkeiten, die bis in die Gegenwart hineinwirken.
Eine durch Zuzug wachsende Einwohnerzahl, eine stattliche Anzahl von Gewerbebetrieben, ein attraktives Freizeitangebot und entsprechende soziale Einrichtungen sichern die gute Lebensqualität in unserem Dorf.
Das Erlebnisbad, der Bergbaulehrpfad mit dem „Aurora-Erbstolln“ als kleines Schaubergwerk, eine Vielzahl sportlicher Möglichkeiten und nicht zuletzt eine Landschaft mit ausgedehnten Waldgebieten, bilden eine wachsende Anziehungskraft für Gäst und Besucher.

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